guess…

…who’s back…

fast untergegangen…

…wäre bei meiner langen offline zeit die lustig bedeutungslose nazi uniformfetisch gruppierung kds (kampfbund deutscher sozialisten). die hat ihren kameraden simon richter (radeberg, sachsen) bereits im mai mit dem „silbernen ehrenzeichen des kds“ ausgezeichnet. kamerad thomas brehl (rechts) verlieh die auszeichnung.

hübsches wohnzimmer, by the way.

kds

fusion

Eigentlich wollte ich ja das official statement der fusion crew abwarten, bevor ich rumpöbel. das lässt aber auf sich warten.
was soll ich sagen? super party, nette leute, fette musik, politisch noch verheerender als letztes jahr (wo ein deutschlandfahnenschwingender jan delay deutschlanddeutschland gröhlte und der hippimob klatschte und johlte). viele ekelige leute auf den buehnen. „jah“ gröhlende dub- rasta- christenspinner (wie dr. israel) zum beispiel und das massala soundsystem mit haufenweise antiamerikanismus und palästinasoli im gepäck. richtigerweise hat die fusion crew dann auch den absperrbandtext geaendert. hiess es im letzten jahr noch „faschismus ist keine meinung, sondern ein verbrechen!“ wars in diesem jahr „make capitalism history – eine andere welt ist möglich“. darunter koennen sich ja von christian worch bis oskar l. alle gut zusammenfinden. aber wenn man – wie bei jedem anderen festival auch – von der partyseite an die sache herangeht, lässt es sich dort gut leben.
vor den bühnen, wie gesagt, viele angenehme leute – die macker-proll-glatzen dichte hat gefühlt abgenommen und aufdringliche drogen verkaufende und -habenwollende gabs seltsamerweise garnicht. wo die alle hin sind…
das fusionpublikum bleibt dem festival treu, so steigt das durchschnittsalter jedes jahr ein wenig an. was sich an weniger grillparties und drogenleichen sowie einem recht angenehm unpubertären umgang der leute untereinander bemerkbar macht.
nächstes jahr natürlich wieder. das achte mal dann schon.

at home

ich war doch nicht so lange weg.
wo sind denn die ganzen leute hin?
jensito, tbUltras, bigmouth, tengermanbombers, blogbuster
und wirklich noch einige andere…

reborn!

at last.

arbeit

die junge frau sitzt jeden tag an dem gleichen tisch der staatsbibliothek berlin (west), was bedeutet, dass sie frueh kommt. einer dieser tische ganz hinten, ganz oben, wo man alles im blick hat und niemand neben einem sitzen kann, weil der platz dort oben nur fuer eine tischreihe reicht. und sie sitzt auch immer noch da, wenn ich gehe. gut vorbereitet ist sie, sie hat einen kleinen, silbernen laptop von dell, so sieben acht buecher auf dem tisch, die vor den kleinen teuren neonfarbenen post it zettelchen nur so überquellen. und sie sieht aus, als würde sie jeden tag mehrere stunden beim stylisten verbringen, bevor sie loskommt – immer perfekt geschminkt, glaenzende hohe stiefelchen, auf der figurbetonten weissen hose ist kein fleck zu entdecken.

so vorbereitet spielt sie dann bestimmt acht stunden am tag solitaire.

französische zustände

kämpferisch gings heute zur sache, im herzen berlins! Verdi demonstrierte. Für aussenstehende mangels transpis oder flyern kaum erkennbar wofür oder wogegen. auch wer nur 20 minuten zeit mitgebracht hatte und der kundgebung auf dem potsdamer platz lauschte, hatte immer noch keine idee vom sinn und zweck der versammlung.

verdi_in_berlin

aber ab gings! mehr oder weniger geschlossen gingen die rund 20.000 kolleginnen und kollegen auf dem fussweg zum kundgebungsort.

verdi_in_berlin

nicht ohne entschlossen an einer roten ampel stehenzubleiben

verdi_in_berlin

und dann am ende gemeinsam den potsdamer platz (und die shopping mall „arkarden“) zu betreten, und beim whisky und cola kauf bei kaisers im untergeschoss mit der payback karte noch ein paar pünktchen zu ergattern.

wenn das hier so weitergeht mit der zuspitzung, dann gibts im sommer in heiligendamm bürgerkrieg! ich sachs euch!

knapp

gerade eben um ein haar von einem aktivbürger angegriffen worden. dank kurzer nacht unbedachterweise mit hellgrauer kapujacke, jeans und schwarzem basecap unterwegs gewesen. aktivbürger (typ hausmeister, oberlippenbart, mit seitenspiegel am vollgefehderten baumarkt-mountainbike, so um die 45, angetrunken) hielt mich daraufhin für den schlitzer, schrie mir hinterher und versuchte mich zu erwischen. ihm kam dann ein plötzlich von rechts auftauchender telekomkasten in die quere. nach schön anzusehendem sturz gegen die heckscheibe eines parkenden kleintransporters war dann erstmal ruhe.

und ich bin nochmal nach hause, um mich umzuziehen…

kurz…

lenin, kurz

es gibt so tage

nicht nur, dass ich zu diversen straf- und zivilrechtlich relevanten taten neige, wenn mein nachbar, der neben seinem sonderpaedagogikstudium die meiste zeit des tages damit verbringt, gentleman zu hoeren und ueber jah nachzudenken, jetzt auch noch eine thor steinar jacke traegt (nicht dass das irgendwie widerspruechlich waere).

heute haben mir auch noch diese durchgeknallten „free hugs“ leute in der naehe des potsdamer platzes aufgelauert und waren echt hartnaeckig! das naechste mal kriegen die echt sofort was auf die fresse. und fuer meinen beschissenen nachbarn gleich mit. wie ich das hasse, wenn fremde meinen ganz persoehnlichen 20cm-freiraum eindringen – von massenveranstaltungen mal abgesehen…

link

Wer uns nicht verlinkt ist homophob!

f*cking queers

meine fresse…

…jetzt drehen sie vollkommen ab. alb und die ueblichen verdaechtigen (von f.e.l.s. bis zum ex „m“ fragment ali aus goettingen) machen sich reelle hoffnungen, den g8 gipfel ernsthaft zu stoeren.

Juni 2007. Ein unübersehbarer Zug von DemonstrantInnen aus der ganzen Welt zieht aus Protest gegen das Gipfeltreffen der G8-Staaten durch die Straßen von Rostock. Zehntausende begrüßen die Regierungschefs bereits auf dem Rollfeld des Flughafens und blockieren den noblen Tagungsort Heiligendamm. Immer wieder gerät der Ablauf des Treffens ins Schwanken, da die Logistik des Gipfels durch einfallsreiche Aktionen gestört wird. Im Fokus der Öffentlichkeit stehen nicht die Verlautbarungen der Mächtigen, sondern die Vielfalt des Protestes und des Widerstands.

enden tut der aufruf der „interventionistischen linken“ mit einem kraftvollen

Join the winning side!

erinnert sich hier noch wer? …join the winning side… das ich habe vor ungefaehr 10 jahren in jugendlicher verblendung mal in einer westdeutschen kleinstadt massiv plakatiert. es ging um den musa anter peace train. kurdistan und so. das mit der winning side war schon damals eine krasse fehleinschaetzung. und wenn man sich einige der genossen von damals heute anguckt, kann man eigentlich nur froh darueber sein.

LL klammerauf L klammerzu demo

laecherlich wie immer. der antifablock hatte geschaetze 170 personen, und war sich nicht zu daemlich, venezuela- und attac flaggen dabeizuhaben. unglaublich wie wenig die geworden sind…

LL(L)

ansonsten sehr wichtiges tool, wenn die LL(L) am eigenen balkon vorbeizieht (laptop und wlan vorausgesetzt): der flaggen finder